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KW 10: Gender Gap in Startup-Szene, erster Berlin Quantum Hackathon 2026

Weekly Wrap-Up: Highlights in Woche 10

Weiterhin großer Gender Gap in der deutschen Startup-Szene

Am Frauentag, der jährlich am 8. März gefeiert wird, gingen FLINTA-Personen wieder einmal weltweit auf die Straße, um für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit zu kämpfen. Science & Startups veröffentlichte an diesem Tag Zahlen, die erneut daran erinnern, das Gleichberechtigung und Chancengleichheit auch in der Startup-Welt noch keine Realität sind. In Deutschland sind nur 19,8 Prozent der Startup-Gründer:innen Frauen. Generell können sich Frauen weniger oft vorstellen, Gründerin zu werden: In einer Studierenden-Umfrage gaben 40 Prozent der Männer an, sich in der Zukunft als Gründer sehen zu können. Dagegen sagten dies nur 21 Prozent ihrer weiblichen Kommilitoninnen. Die Gründerinnen Dr. Adiba Maignan und Stine Hecht, mit denen Science & Startups zum Frauentag sprach, sagen, dass Stipendien und institutionelle Unterstützung entscheidend dafür waren, dass sie letztlich gründeten. Außerdem zeigt die Forschung, dass Vorbilder und die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie essentiell dafür sind, die Geschlechterkluft in der Startup-Branche zu schließen.

Erster Berlin Quantum Hackathon 2026

Die Leistung von Quantencomputern übersteigt die von klassischen Modellen um ein Vielfaches. Quantentcomputing gilt als Schlüsseltechnologie der Zukunft, da sich hochkomplexe Fragestellungen aus Wirtschaft, Mobilität, Energie und Medizin damit grundlegend neu bearbeiten lassen. Bei der Preisverleihung des ersten Berlin Quantum Hackathon 2026 wurde das Potenzial der Technologie deutlich. Charité und Berliner Verkehrsbetriebe hatten sechs Entwicklerteams mit Aufgabenstellungen aus den Bereichen Medizin und Mobilität betraut, die diese mithilfe von Quantencomputing lösen sollten. Alle gelangten zu praxisnahen Lösungsansätzen. Drei von ihnen erhielten von Staatssekretär Severin Fischer eine Auszeichnung: Platz 1 ging an Team Mayo Clinic, Platz 2 an The Depth Compressors und Platz 3 an Beerantum. Das Projekt demonstriert, wie Quantencomputing immer stärker in die Anwendung kommt und komplexe gesellschaftliche Probleme löst. Der Hackathon 2026 wurde über das Projekt Zukunft Berlin der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie mit Mitteln der EU gefördert. Umgesetzt wurde es von Kipu Quantum in Zusammenarbeit mit BERLIN QUANTUM. „Die beeindruckende Zahl an Bewerbungen für den Hackathon hat einmal mehr gezeigt, welche Bedeutung die QT Szene für Berlin hat!“, betont HI-Geschäftsführer Volker Hofmann.

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