
Im Kosmos der Universität kommen Studierende und Beschäftigte früher oder später in Berührung mit der Institution des Hochschulsports. Auch wenn es in Deutschland, anders als in den USA, eher Privatsache ist, ob man ihm nachgeht, hat der Hochschulsport eine hohe Bedeutung für deutsche Universitäten und pflegt eine lange Tradition.
Vor dem Zweiten Weltkrieg
Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg bestand im Rahmen der Deutschen Studentenschaft ein „Amt für Leibesübungen“, das eingerichtet wurde, um den studentischen Breitensport zu etablieren und Spitzensportler zu den Akademischen Weltspielen (Vorläufer der Universiade) zu entsenden. Jahre später nutzte das nationalsozialistische Regime das Amt für ihre militärischen Zwecke und führte den obligatorischen Wehrsport ein, der nach Kriegsende von den Siegermächte verboten wurde.
Von 1948 bis heute
Wenige Jahre später, 1948, gründete sich in Bayrischzell die Arbeitsgemeinschaft deutscher Sportreferenten (adh) – heute Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband (adh) – die bis in die 1960er Jahre als „Sportamt des Verbands Deutscher Studentenschaften“ (VDS) ihren Einsatz fand. Herausragend war, dass es dem adh als erstem deutschen Sportverband in den Nachkriegsjahren gelang, erneut an den internationalen Sport anknüpfen. Eindrücklich zeigt dies die „III. Internationale Sommer-Hochschulwoche“ im Jahr 1953, die als erste internationale Spitzensportveranstaltung der Bundesrepublik nach Kriegsende in Dortmund stattfand.
Seit den 1970er Jahren ist es neben Studierenden auch allen anderen Hochschulangehörigen möglich, am Hochschulsport teilzunehmen, hauptamtliche Sportfachkräfte wurden eingestellt und der Hochschulsports gesetzlich verankert. .
Heute gehören dem Hochschulsport 206 Hochschulen an (Stand: Oktober 2025), deren Student:innenschaft und Mitarbeiter:innen das Angebot nutzen und an den Wettkämpfen des adh (z.B. Deutsche Hoschulmeisterschaften) teilnehmen können. Zudem ist der adh international eingebettet, indem er zum Beispiel der Fédération Internationale du Sport Universitaire und dem Deutschen Olympischen Sportverbund angehört.
Exklusives Angebot im April 2026
Als Angehörige:r der Humboldt-Universität zu Berlin können auch Sie vom vielfältigen Programm des Hochschulsports profitieren und im April 2026 bei einer Kursbuchung ganze 15 Prozent sparen. Da wir mit dem HU-Hochschulsport kooperieren, erhalten Sie außerdem 15 Prozent Rabatt auf unsere Produkte im HumboldtStore. Dort können Sie sich mit der nötigen Sportbekleidung ausstatten. Mehr Infos: Mehr Bewegung, mehr Style und dabei sparen – sichere dir 15% im Humboldt Store — Zentraleinrichtung Hochschulsport der Humboldt-Universität zu Berlin















