Transfer-Expert:innen aus der Chemie diskutieren mit Bundestagsmitgliedern
Wie der Sprung von exzellenter Chemieforschung zu echten Innovationen gelingen kann, besprachen Vertreter:innen chemiespezifischer Transferökosysteme, wie Carolina Wolters Soto und Martin Rahmel von greenCHEM, letzte Woche mit Bundestagsmitgliedern der Grünen. Im Fokus stand dabei greenCHEMs Diskussionspapier „GO-Chem“ und die Frage, wie Technologietransfer in der Chemie gezielt gestärkt werden kann. Die Chemieindustrie ist von essentieller Bedeutung für eine klimaneutrale und nachhaltige Wirtschaft. Deutschland verfügt zwar über die nötige Forschungsinfrastruktur, jedoch ist es eine große Herausforderung, Forschung in die Anwendung zu bringen. Die Expert:innen hielten fest, dass für diesen Schritt engagierte Transferteams, transferspezifische chemische Labore und Infrastrukturen sowie Förderprogramme nötig sind. Im Diskussionspapier von greenCHEM ist skizziert, wie ein spezifisches Förderprogramm für Transferteams in der Chemie aussehen kann. Eines ist jedoch klar: Eine erfolgreiche Transformation kann nur erfolgen, wenn Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten.
Berlin stellt Rekord mit 429 neuen Startups in der ersten Jahreshälfte auf
Berlin hat mit 429 neu gegründeten Startups in der ersten Jahreshälfte von 2026 einen neuen Höchstwert erreicht. Dies ist ein Anstieg von 21% im Vergleich zum zweiten Halbjahr in 2025. Jedoch bleibt keine Zeit, sich auf den Zahlen auszuruhen, denn Deutschlands Großstädte holen ebenfalls auf. In München, Hamburg und Köln entstehen stetig neue Unternehmen und besonders Universitätsstädte wie Aachen, Potsdam und Heidelberg können einen Boom verzeichnen. Der Berliner Erfolg wird maßgeblich durch die enge Zusammenarbeit der Berliner Universitäten und Charité durch die Berlin University Alliance getragen, durch die Forschungsinnovationen direkt in Gründungsaktivitäten überführt werden können.













