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	<title>HI:LIGHTS Archive - Humboldt-Innovation Insights</title>
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	<description>Einblicke, Impulse und Inspiration für alle, die Forschung und Wissenschaft lebendig denken.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Mar 2026 14:12:38 +0000</lastBuildDate>
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	<title>HI:LIGHTS Archive - Humboldt-Innovation Insights</title>
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		<title>Wie rechte Parteien Politik verschieben, noch bevor sie an der Macht sind</title>
		<link>https://insights.humboldt-innovation.de/2026/02/10/wie-rechte-parteien-politik-verschieben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophie Wilhelm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 10:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HI:LIGHTS]]></category>
		<category><![CDATA[Evidenzbasierte Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt Governance Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rechte Parteien sind auf dem Vormarsch, in Europa ebenso wie in den USA. Und ihr politischer Einfluss beginnt nicht erst [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-aa9a37"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="Einfluss rechter Parteien"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2026/02/Einfluss-rechter-Parteien.png" /></div><figcaption class="ultp-image-caption"></figcaption></figure></div></div>


<p>Rechte Parteien sind auf dem Vormarsch, in Europa ebenso wie in den USA. Und ihr politischer Einfluss beginnt nicht erst mit dem Eintritt in die Regierung. In einer aktuell veröffentlichten Studie untersucht das Humboldt Governance Lab, wie sich die parlamentarische Präsenz rechter Oppositionsparteien auf Regierungspolitik auswirkt. Das Ergebnis ist ebenso klar wie brisant, denn sobald rechtsradikale Parteien im Parlament vertreten sind, verschärfen Regierungen ihre Haltung zur Migration.</p>



<p>Die Politikwissenschaftler:innen Heike Klüver und Fabio Ellger analysierten in ihrer Studie 165 Koalitionsbildungen in 24 europäischen Demokratien zwischen 1980 und 2015. Mithilfe eines einzigartigen Datensatzes analysierten sie die Abweichungen zwischen Wahlprogrammen der Parteien mit den tatsächlich vereinbarten Positionen in Koalitionsverträgen. So ließ sich präzise nachvollziehen, wann und wo Parteien ihre politischen Linien verschieben. Das Ergebnis: Mainstream-Parteien nehmen in Koalitionsvereinbarungen häufig andere Positionen ein als jene, die sie in ihren Wahlprogrammen vertreten haben. Laut der Forscher:innen böten Koalitionsverhandlungen den besten Zeitpunkt, Positionswechsel zu vollziehen, da sich diese gegenüber den Bürger:innen als notwendige Kompromisse rechtfertigen ließen. Auf diese Weise versuchen die Parteien zu vermeiden, dass die Wähler:innenschaft sie als opportunistisch wahrnehme.</p>



<p>Die Studie zeigt, dass etablierte Parteien stark auf Stimmungsänderungen in der Bevölkerung reagieren. Wächst der Zuspruch für rechte Parteien, passen sie ihre Politik an, in der Hoffnung, verlorene Wähler:innen zurückzugewinnen. Rechte Parteien hingegen bleiben bemerkenswert konstant. Sie orientieren sich an ihrer Kernwählerschaft und halten an ihren Positionen fest.</p>



<p>Das Ergebnis ist paradox und politisch folgenreich, denn Mainstream-Parteien verlieren bei späteren Wahlen einen substantiellen Anteil ihrer Stimmen, weil sie als unglaubwürdig wahrgenommen werden. Rechte Parteien dagegen profitieren von ihrer Konsistenz und schneiden gleich gut oder besser ab. Anpassung erweist sich damit als riskante Strategie. Besonders anfällig für diese Dynamik sind Minderheitsregierungen, die bereits Stimmenverluste erlitten haben. Interessant dabei ist, dass weder die Größe rechter Parteien noch der Zeitpunkt ihres Parlamentseintritts entscheidend sind. Allein ihre Präsenz genügt, um politische Verschiebungen auszulösen.</p>



<p>Die Studie wirft damit eine unbequeme Frage auf. Sollten etablierte Parteien dem Druck widerstehen und auch in Koalitionsverhandlungen an ihren Positionen festhalten, um langfristig glaubwürdig zu bleiben und rechten Parteien den Wind aus den Segeln zu nehmen? Eine einfache Antwort gibt es nicht. Aber eines ist klar: Rechte Parteien verändern Politik oft schon, bevor sie selbst regieren.</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-e5bf87"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-opacity"><a href="https://hu-govlab.de/" target="_blank"><img decoding="async"  class="ultp-image ultp-light-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_web.png" /><img decoding="async"  class="ultp-image inactive  ultp-dark-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_WEB_weiss.png" /></a></div></figure></div></div>


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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gewinnt man mit Homophobie Wahlen?</title>
		<link>https://insights.humboldt-innovation.de/2026/02/05/gewinnt-man-mit-homophobie-wahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophie Wilhelm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 10:24:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HI:LIGHTS]]></category>
		<category><![CDATA[Evidenzbasierte Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt Governance Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Auswirkungen haben staatliche Anti-LGBTQ-Maßnahmen auf das Wahlverhalten? Diese Frage steht im Zentrum der neuen Studie des Humboldt GovLab „The [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-b94c08"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="Menschenmenge mit wehenden LGBTQ-Flaggen Blitze durchziehen das Bild die LGBTQ-Feindlichkeit symbolisieren sollen "  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2026/02/GovLab-Wahlen-und-Homophobie.png" /></div><figcaption class="ultp-image-caption"></figcaption></figure></div></div>


<p>Welche Auswirkungen haben staatliche Anti-LGBTQ-Maßnahmen auf das Wahlverhalten? Diese Frage steht im Zentrum der neuen Studie des Humboldt GovLab „The Electoral Effects of State-Sponsored Anti-LGBTQ Measures“ (2025) von Violeta Ines Haas, Konstantin Bogatyrev, Tarik Abou-Chadi, Heike Klüver und Lukas Stoetzer. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Anti-Gender- und Anti-LGBTQ-Politiken in vielen Ländern adressiert die Studie eine bislang wenig untersuchte Dimension dieser Entwicklungen, nämlich ihre Effekte auf individuelle Wahlentscheidungen. In Staaten wie Russland, Ungarn oder Polen, aber auch in Teilen der USA, haben sich repressive Anti-Gender- und Anti-LGBTQ-Maßnahmen zu gängiger politischer Praxis entwickelt. Auch in Westeuropa und Lateinamerika begegnen rechtsradikale Parteien und religiöse Gruppen der LGBTQ-Bewegung mit Ablehnung. Es gibt daher gute Gründe, die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf das Wahlverhalten näher zu untersuchen.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-f439aa"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Politischer Effekt von LGBTQ-Feindlichkeit bislang unklar</span></h2></div></div></div>


<p>Während die kulturellen und institutionellen Folgen derartiger Rhetorik und Maßnahmen gut erforscht sind, ist über ihre politischen Effekte bislang wenig bekannt. Um diese zu analysieren, nutzten die Wissenschaftler:innen des Humboldt GovLab und ihre Partner:innen ein synthetisches Differenz-von-Differenzen-Design, das zur Schätzung kausaler Effekte insbesondere in quasi-experimentellen Settings eingesetzt wird. Das der Studie zugrunde liegende Quasi-Experiment sind die Beschlüsse über sogenannte „LGBT-freie Zonen“ in polnischen Kommunen. Diese wurden rund sieben Monate vor den landesweiten Wahlen 2019 in einigen Regionen Polens verabschiedet und insbesondere von der damals regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) vorangetrieben.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-92225c"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Gewinner- und Verlierer-Parteien</span></h2></div></div></div>


<p>Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Wahlbeteiligung in den Gemeinden, in denen entsprechende Beschlüsse gefasst wurden, deutlich verringerte. Besonders deutlich war der Rückgang unter Anhänger:innen der Oppositionsparteien. Die PiS hingegen erzielte in diesen Gemeinden höhere Stimmenanteile. In geografisch angrenzenden Kommunen, in denen keine entsprechenden Beschlüsse verabschiedet wurden, zeigten sich diese Entwicklungen nicht. Regionale Faktoren als Erklärung für die Wahlergebnisse können somit ausgeschlossen werden. Die Autor:innen schließen daraus, dass Anti-LGBTQ-Rhetorik und -Maßnahmen die Wähler:innenschaft jener Parteien stärken, die diese Politik propagieren. Die Forscher:innen führen diese Effekte auf zwei zentrale Mechanismen zurück. Erstens setzen politische Eliten durch Anti-LGBTQ-Maßnahmen normative Signale, die der Bevölkerung vermitteln, welches Verhalten sozial erwünscht und welches unerwünscht ist. Dies ermutigt Bürger:innen mit bereits vorhandenen ablehnenden Einstellungen gegenüber der LGBTQ-Community, diese auch öffentlich zu äußern. In der Folge werden Wähler:innen mobilisiert, die regierungsnahe Parteien unterstützen. Zweitens beeinflussen Anti-LGBTQ-Maßnahmen die Wahrnehmung politischer Wirksamkeit. Bürger:innen mit queerfeindlichen Einstellungen erleben staatliche Repression als Bestätigung ihres politischen Einflusses. Demgegenüber fühlen sich Personen mit liberalen Wertvorstellungen politisch entmachtet, was zu sinkender Wahlbeteiligung führt. Dieses Muster zeigte sich deutlich bei den polnischen Wahlen 2019.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-d4c182"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Queerfeindlichkeit als anschlussfähiges Thema </span></h2></div></div></div>


<p>Insgesamt verdeutlicht die Studie, dass Anti-LGBTQ-Rhetorik und -Maßnahmen messbare Effekte auf das Wahlverhalten haben. Befürworter:innen solcher Politiken beteiligen sich häufiger an Wahlen, während Gegner:innen sich zunehmend aus dem Wahlprozess zurückziehen. Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage lautet daher: Ja, Homophobie kann zum Wahlsieg beitragen. Zwar können positive Einstellungen gegenüber queeren Minderheiten auch durch progressive Politik gefördert werden, diese erweisen sich jedoch als weniger mobilisierungsstark als repressive Anti-LGBTQ-Maßnahmen. Die Forscher:innen äußern daher die Sorge, dass diese Dynamik künftig zu einem weiteren Anstieg queerfeindlicher Politiken führen könnte.</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-e3562a"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-opacity"><a href="https://hu-govlab.de/" target="_blank"><img decoding="async"  class="ultp-image ultp-light-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_web.png" /><img decoding="async"  class="ultp-image inactive  ultp-dark-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_WEB_weiss.png" /></a></div></figure></div></div>


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</div>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ungleichheit im Kopf – Treibstoff für Populismus?</title>
		<link>https://insights.humboldt-innovation.de/2025/11/10/ungleichheit-im-kopf-treibstoff-fuer-populismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophie Wilhelm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 12:59:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HI:LIGHTS]]></category>
		<category><![CDATA[Evidenzbasierte Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt Governance Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Innerhalb der letzten Jahrzehnte befinden sich populistische Parteien im Aufschwung. Während sie um das Jahr 2000 in europäischen Demokratien nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-c80508"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="Wohnungslose und Protestierende Deutschlandflagge"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/11/HILIGHT-Ungleichheit_Populismus_2-1.png" /></div><figcaption class="ultp-image-caption"></figcaption></figure></div></div>


<p>Innerhalb der letzten Jahrzehnte befinden sich populistische Parteien im Aufschwung. Während sie um das Jahr 2000 in europäischen Demokratien nur auf etwa 12% der Stimmen kamen, konnten sie 2018 bereits 28% der Wähler:innen in Europa von sich überzeugen. </p>



<p>Doch wie lässt sich die Ideologie dieser Parteien definieren? Was unter Populismus verstanden wird, ist in der Forschung umstritten. Jedoch findet die Definition des Populismus-Forschers Cas Mudde breite Zustimmung. Aus populistischer Sicht ist die Gesellschaft in zwei homogene antagonistische Gruppen unterteilt: Das „einfache Volk“ auf der einen Seite und die Eliten auf der anderen. Während die Eliten als arrogant, faul, verantwortungslos und korrupt gelten, wird das einfache Volk als unschuldig und den Eliten ausgeliefert betrachtet. Populist:innen zufolge solle sich der generelle Wille des Volkes in der Politik widerspiegeln.</p>



<p>Die politikwissenschaftliche Forschung zeigt, dass die Unterstützung von Parteien mit dieser populistischen Ideologie desto höher ausfällt, je gravierender die ökonomische Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaft ist.<br>In ihrer neuen Studie haben sich die HU-Professor:innen <a href="https://www.sowi.hu-berlin.de/de/lehrbereiche/politischesverhalten/team/heike-kluever">Heike Klüver</a> und <a href="https://www.sowi.hu-berlin.de/de/lehrbereiche/empisoz/a-z/giesecke">Johannes Giesike</a> sowie <a href="https://www.uni-wh.de/ansprechpartner/lukas-stoetzer">Lukas F. Stötzer</a>, Professor an der Universität Witten-Herdecke, tiefergehend mit diesem Zusammenhang beschäftigt, der bislang nicht hinreichend erklärt werden kann. Neben ihrer Professur ist Heike Klüver Direktorin des Humboldt Governance Lab, dem auch Lukas F. Stötzer angehört.</p>



<p>Die Wissenschaftler:innen vertreten die Ansicht, dass es weniger tatsächliche ökonomische Disparitäten sind, die zur Stärkung des Populismus führen. Bereits die Wahrnehmung, dass eine ungleiche Gesellschaftsordnung vorliegt, bewirke die Ausbreitung populistischer Einstellungen und damit eine gesteigerte Unterstützung für populistische Parteien.</p>



<p>Die Wahrnehmung darüber, wie ungleich eine Gesellschaft ist, kann dabei stark zwischen Individuen variieren und stimmt meist nicht mit der tatsächlichen gesellschaftlichen Ungleichheit überein. So neigen Menschen dazu, die Ungleichheit einer Gesellschaft zu unterschätzen. Dennoch besteht ein klarer positiver Zusammenhang zwischen wahrgenommener und tatsächlicher gesellschaftlicher Ungleichheit.</p>



<p>Die Studie der Forscher:innen, die sich auf Daten des International Social Survey Progamme (ISSP) stützt, zeigt, dass auch die Unterstützung populistischer Parteien und wahrgenommene gesellschaftliche Ungleichheit in einem Zusammenhang stehen. So entscheiden sich Menschen, die die Gesellschaft als ungerechter wahrnehmen, um 2,7 Prozentpunkte eher zur Wahl einer populistischen Partei als Personen, die die Gesellschaft als vergleichsweise gerecht bewerten.<br>Die Effekte fallen dabei besonders stark für große rechte populistische Parteien aus, wie bspw. die Fortschrittspartei in Norwegen, die Dänische Volkspartei oder die Freiheitspartei Österreichs.</p>



<p>Mit ihrer Studie leisten die Wissenschaftler:innen einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung essenzieller politikwissenschaftlicher Fragen zum Aufstieg des Populismus. Im Gegensatz zur bisherigen Forschung zeigt das Forscher:innenteam, dass die Wahrnehmung der Gesellschaft als ungleich ein elementarer Erklärungsansatz für die ansteigende Unterstützung populistischer Parteien sein kann.</p>



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</div></div>
</div>



<p></p>
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		<item>
		<title>Humboldt-Innovation Akademie</title>
		<link>https://insights.humboldt-innovation.de/2025/07/29/humboldt-innovation-akademie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophie Wilhelm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 11:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HI:LIGHTS]]></category>
		<category><![CDATA[Akademie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://insights.humboldt-innovation.de/?p=3606</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie viel wissen Sie eigentlich über die Humboldt-Innovation Akademie? Sie ist eines der Geschäftsfelder der Humboldt-Innovation GmbH und ein wichtiges [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-a29763"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="KI-generiertes Bild Frau in Glaskugel auf Raumschiff"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/10/Akademie-Grafik-1.png" /></div><figcaption class="ultp-image-caption"></figcaption></figure></div></div>


<p>Wie viel wissen Sie eigentlich über die Humboldt-Innovation Akademie? Sie ist eines der Geschäftsfelder der Humboldt-Innovation GmbH und ein wichtiges Element im Ökosystem des Unternehmens. In der HI Akademie liegt der Fokus darauf, Fach- und Führungskräften, Wissenschaftler:innen wie auch Organisationen Wissen aus der Universität näherzubringen. Mit ihr soll der Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft lebendig gehalten, zukunftsweisende Themen gefördert und das Innovationspotenzial in Wirtschaft und Gesellschaft gestärkt werden.</p>



<p>Geleitet wird die Akademie von Katrin Schütz, promovierte Sozialwissenschaftlerin und Alumna der Humboldt-Universität, mit der wir über das vielseitige Geschäftsfeld gesprochen haben.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-5c6d53"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Was ist die Akademie?</span></h2></div></div></div>


<p>Die Humboldt-Innovation Akademie ist die Weiterbildungsinstitution der Humboldt-Innovation GmbH. Sie bietet praxisnahe, forschungsbasierte Qualifizierungsformate, die sich gezielt an Fach- und Führungskräfte, Wissenschaftler:innen sowie Organisationen richten, die sich zukunftsorientiert weiterentwickeln möchten.<br>Im Zentrum steht die Vermittlung von exzellentem Wissen aus der Universität in Form von Zertifikatskursen, Seminaren und Workshops. Die Teilnehmenden lernen kompakt, anwendungsorientiert und auf universitärem Niveau. Dabei werden aktuelle Forschungsergebnisse mit konkreten Herausforderungen aus der Praxis verknüpft.</p>



<p>Ein besonderes Merkmal der Akademie ist ihre Flexibilität und Individualisierung: Neben offenen Kursangeboten entwickelt sie auch maßgeschneiderte Formate, die exakt auf die Bedürfnisse von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen oder internationalen Partnern zugeschnitten sind.<br>Die Akademie versteht sich als Transferkanal für Innovation und Wissen. Demnach ein Ort, an dem lebenslanges Lernen, interdisziplinärer Austausch und gesellschaftlicher Fortschritt aktiv gefördert werden. Ob Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Führungskompetenz: Die Akademie bietet Impulse für die Herausforderungen von morgen.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-da8a16"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Was sind die Vorteile?</span></h2></div></div></div>


<p>Die Humboldt-Innovation Akademie kombiniert wissenschaftliche Tiefe, praxisnahe Anwendung und maßgeschneiderte Formate auf einem Niveau, das klassische Weiterbildungsanbieter selten erreichen. Sie ist besonders attraktiv für Organisationen und Fachkräfte, die Innovation nicht nur verstehen, sondern aktiv gestalten wollen.<br>Durch ihre direkte Anbindung an die Humboldt-Universität zu Berlin fließen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in die Lehre ein. Die Kurse werden von Professor:innen, Forschenden und Expert:innen geleitet, die sowohl wissenschaftlich als auch anwendungsorientiert arbeiten. Die Teilnehmenden erhalten Zertifikate, die auf universitärem Niveau ausgestellt werden, ein Qualitätsmerkmal mit hoher Anerkennung.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-4c87c1"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Über welche Angebote verfügt die Akademie?</span></h2></div></div></div>


<p>Die Humboldt-Innovation Akademie bietet in Kooperation mit Partnern an der Universität Zertifikatskurse in sehr unterschiedlichen Bereichen. Die Kurse reichen von Deutscher Gebärdensprache, Qualifizierung in der Feldbotanik, KI für Alle, GreenEnergy und Managementkursen für Mitarbeitende von NGO (SLE). Neben diesen Zertifikatskursen organisieren wir tailor-made Kurse z. B. für Delegationen aus Asien an oder auch Campus Touren.</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-f8d375"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-opacity"><a href="https://humboldt-innovation.de/de/akademie" target="_blank"><img decoding="async"  class="ultp-image ultp-light-image-block "  alt="Akademie Schriftzug"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/10/2024_Akademie_Schriftzug_de-768x106.png" /><img decoding="async"  class="ultp-image inactive  ultp-dark-image-block "  alt="Akademie Schriftzug"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/10/2024_Akademie_Schriftzug_de.png" /></a></div></figure></div></div>


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<div class="wp-block-ultimate-post-button-group ultp-block-e10e02"><div class="ultp-button-wrapper ultp-button-frontend ultp-anim-style4">
<a class="wp-block-ultimate-post-button ultp-block-0ec1fb ultp-button-layout1" href="https://humboldt-innovation.de/de/akademie" target="_blank" rel="noopener"><div class="ultp-btnIcon-wrap"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 32.6 32.6"><path stroke="rgba(0,0,0,0)" stroke-miterlimit="10" d="M28 30.05V7.5l-24 24a2.05 2.05 0 1 1-2.9-2.9l24-24H2.551a2.05 2.05 0 1 1 0-4.1H32.1V30.05a2.05 2.05 0 1 1-4.1 0Z"></path></svg></div><div class="ultp-button-text">https://humboldt-innovation.de/akademie</div></a>
</div></div>



<p></p>
</div>



<p></p>
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		<title>Checinski und Vollmann defossilieren gemeinsam Industrien</title>
		<link>https://insights.humboldt-innovation.de/2025/07/17/klimafreundlichen-chemikalien-und-treibstoffe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[p690060]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 13:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HI:LIGHTS]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://insights.humboldt-innovation.de/2025/07/17/embrace-the-extraordinary-the-revitalising-lifestyle-maven-of-world/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sowohl die Chemie- als auch die Logistikbranche stehen in Zeiten des Klimawandels vor großen Herausforderungen. Konventionelle fossile Kraftstoffe schädigen durch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insights.humboldt-innovation.de/2025/07/17/klimafreundlichen-chemikalien-und-treibstoffe/">Checinski und Vollmann defossilieren gemeinsam Industrien</a> erschien zuerst auf <a href="https://insights.humboldt-innovation.de">Humboldt-Innovation Insights</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sowohl die Chemie- als auch die Logistikbranche stehen in Zeiten des Klimawandels vor großen Herausforderungen. Konventionelle fossile Kraftstoffe schädigen durch einen hohen CO2-Ausstoß das Klima – eine Tatsache, die dringendes Umdenken erfordert. Ein Team um den Chemiker und Unternehmer Dr. Marek Checinski forscht am Forschungsstandort Adlershof und an der Humboldt-Universität zu Berlin an einem technischen Umbruch bei nachhaltigen Chemikalien und Treibstoffen.</p>



<p>Das sagt Dr. Marek Checinski zum gemeinsamen Projekt:</p>



<div class="wp-block-ultimate-post-wrapper ultp-block-a95415"><div class="ultp-wrapper-block">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="border-top-style:none;border-top-width:0px;border-right-style:none;border-right-width:0px;border-bottom-style:none;border-bottom-width:0px;border-left-color:#acff00;border-left-width:5px"><div  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-e571ef"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><p class="ultp-heading-inner"><span>„Die einfachen Probleme wurden bereits weitgehend gelöst. Die großen Herausforderungen unserer Zeit brauchen interdisziplinäre Teams mit unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen, es reicht nicht nur neue Technologien zu erfinden, sondern man braucht auch ein ganzes Team, um eine schnelle Skalierung zu ermöglichen. Damit so ein Austausch effektiv stattfindet ist es wichtig Cluster-Strukturen zu bilden, an denen sich unterschiedliche Akteure Ideen ausprobieren können oder sich schlicht unkompliziert treffen und austauschen können. Diese Strukturen sind an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Wissenschaftsstandort Berlin Adlershof vorhanden, weshalb der Weg vom Studium, Promotion, Firmengründung, Erfindung, Kooperationen, Ausgründung, Infrastruktur Nutzung, Weiterentwicklung und Scaleup im Deep-Tech Bereich möglich wurde.“</span></p></div></div></div></blockquote>
</div></div>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-c35e5a"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="C1 Catalysis"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/07/C1_Catalysis-1.jpg" /></div><figcaption class="ultp-image-caption"></figcaption></figure></div></div>

<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-5fcea5"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Durchbruch in 2018: Neue Herstellung von Methanol wird möglich</span></h2></div></div></div>


<p>2018 gelingt dem Katalysechemiker Dr. Marek Checinski ein Durchbruch für die Synthese von Methanol: Er erfindet mit Hilfe von quantenmechanischen Simulationen in seiner 2008 in Adlershof gegründeten Firma CreativeQuantum GmbH eine neue homogen katalysierte Herstellung dieser Chemikalie, die jährlich im 100-Megatonnen-Maßstab hergestellt wird. Dieses neue Verfahren ist selektiver, produktiver, besser skalierbar, flexibler und weniger anfällig für Verunreinigungen im Eingangsstoff Synthesegas als der bisherige Herstellungsprozess, der auf eine 100 Jahre alte Erfindung zurückgeht. Somit ist sie besser geeignet für die Herstellung von grünem Methanol aus nicht-fossilen Eingangsstoffen. Mit grünem Methanol lassen sich gleich zwei Industrien defossilisieren: die Kohlenstoff-basierte chemische Industrie und die Schifffahrt, die zusammengenommen für mehr als 5% der globalen CO2-Emissionen verantwortlich sind.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-22e1eb"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Grünes Methanol als umweltschonende Alternative</span></h2></div></div></div>


<p>Grünes Methanol, das aus überschüssiger Biomasse oder aus Kohlendioxid und grünem Wasserstoff gewonnen werden kann, soll klimaschädliche Treibstoffe in Zukunft als umweltfreundlichere Alternative ersetzen. Mit an Bord des 2022 gegründeten Unternehmens C1 Green Chemicals AG ist der bekannte Seriengründer Christian Vollmann, der bereits erfolgreich Unternehmen wie eDarling, MyVideo und Nebenan.de gegründet hat. Fachlich perfekt komplementiert wird das Gründerteam durch den Chemie-Ingenieur Dr.-Ing. Ralph Krähnert und den Chemiker und Techno-Ökonom Dr. Christoph Zehe.</p>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-bd1f1b"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="C1_Founding-Team"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/07/C1_Founding-Team-1.jpg" /></div><figcaption class="ultp-image-caption"></figcaption></figure></div></div>

<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-f536be"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Namhafte Investoren und Unterstützer stehen hinter dem Projekt</span></h2></div></div></div>


<p>Der innovative Ansatz überzeugte bereits namhafte Investoren und Unterstützer wie Dr. Jürgen Hambrecht, ehemals CEO der BASF, Dr. Udo Jung, BCG, Prof. Wolfgang Reitzle, ehemals CEO von Linde, Jim Hagemann Snabe, Aufsichtsratsvorsitzender Siemens, Klimafonds Planet A Ventures und kürzlich auch das größte Containerschifffahrtsunternehmen der Welt, die dänische Maersk. Um das Verfahren zu skalieren, bedarf es nicht nur größerer Reaktoren, sondern auch große Mengen an zu synthetisierenden Metallorganischen Materialien.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-0f3132"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Weitergehende Forschung am Institut für Chemie an der HU</span></h2></div></div></div>


<p>Die Optimierung der Synthesewege erfordert eine vertiefende Forschungsarbeit. Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe „Organische Chemie und Funktionale Materialien“ welche unter der Leitung von Prof. Stefan Hecht steht, forscht das Team von C1 unter anderem am Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin in Adlershof. Der erste Reaktor zur Herstellung des Grünen Methanols ist bereits in Betrieb und eine weitere kontinuierliche Anlage wird demnächst ausgeliefert.</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-3a08f0"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-opacity"><a href="https://www.carbon.one/de" target="_blank"><img decoding="async"  class="ultp-image ultp-light-image-block "  alt="C1 Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/07/C1-Logo-Weiss-3-300x120.jpg" /><img decoding="async"  class="ultp-image inactive  ultp-dark-image-block "  alt="C1 Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/07/C1-Logo-Schwarz-3.jpg" /></a></div></figure></div></div>


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</div></div>
</div>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Bedrohung eint</title>
		<link>https://insights.humboldt-innovation.de/2025/06/17/bedrohung-eint/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[p690060]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HI:LIGHTS]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Evidenzbasierte Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt Governance Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://insights.humboldt-innovation.de/2025/07/17/unveiling-the-latest-trends-style-inspiration-and-glamour-4/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwei zerstörerische Weltkriege prägten die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts und legten Europa und andere Teile der Welt in Schutt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insights.humboldt-innovation.de/2025/06/17/bedrohung-eint/">Bedrohung eint</a> erschien zuerst auf <a href="https://insights.humboldt-innovation.de">Humboldt-Innovation Insights</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-974966"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="Zwei Frauen halten die EU Flagge und schauen in die Ferne "  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/07/HILIGHTS-Bedrohung-eint.jpg" /></div><figcaption class="ultp-image-caption"></figcaption></figure></div></div>

<div id="Was_ist_das_Innovative_an_eurer_Idee"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-a1be4e"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Aus der Europäischen Kohle- und Stahl-Gemeinschaft wurde die EU?</span></h2></div></div></div>


<p>Zwei zerstörerische Weltkriege prägten die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts und legten Europa und andere Teile der Welt in Schutt und Asche. Sieben Jahre nach Kriegsende, 1952, begründeten Frankreich, Deutschland, Italien und die Benelux-Staaten dann das entscheidende Fundament für einen europäischen Neuanfang: Sie gründeten die Europäische Kohle- und Stahl-Gemeinschaft. </p>



<p>Aus dieser entstand 1993 im Zuge des Maastrichter Vertrags die Europäische Union, die heute 27 Länder umfasst und global als das erfolgreichste Beispiel für regionale Integration gilt: EU-Bürger:innen können ohne Visum durch Nachbarländer reisen, dort arbeiten oder leben. Staaten profitieren von der engen wirtschaftlichen Vernetzung durch den Binnenmarkt und erleben zahlreiche weitere Vorteile.</p>


<div id="Was_ist_das_Innovative_an_eurer_Idee"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-9b1e93"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Kritik am politischen Großprojekt</span></h2></div></div></div>


<p>Wäre es bei all diesen Vorteilen also nicht abwegig, die EU abzulehnen und wieder zu vollsouverän agierenden Nationalstaaten zurückkehren zu wollen? Viele betrachten dies in der Tat als absurd, andere wünschen sich allerdings auch genau das: die Abschaffung der EU. Seit einigen Jahren schon wird die Kritik gegenüber der supranationalen Organisation immer größer: Bürger:innen bemängeln ein Demokratiedefizit und definieren sich eher über ihre Staatszugehörigkeit als sich als EU-Bürger:in zu verstehen. </p>



<p>Auch kritisieren viele, dass es sich bei der EU um ein Projekt handelt, das allein von Eliten geführt wird und die Interessen der Bürger:innen unzureichend berücksichtigt. In den kritischen Reihen teilen sich die Lager klar auf: Sozialdemokratische, grüne, linkere Parteien sowie viele Flügel der politischen Mitte befürworten das politische Großprojekt, während konservative und rechte Parteien eine euroskeptische bzw. ablehnende Haltung einnehmen.</p>



<p>GovLab-Projekt zu Zustimmungswerten gegenüber EUAls beispiellose supranationale Institution ist die EU ständiger Forschungsgegenstand der Politikwissenschaft. Auch im Humboldt Governance Lab der Humboldt-Universität zu Berlin wird die Organisation regelmäßig untersucht. So haben Prof. Dr. Heike Klüver, Leiterin des HGL und Dozentin an der HU, und Dr. Asli Unan von der Universität Amsterdam untersucht, wie die Einstellungen von EU-Bürger:innen zur EU durch den russischen Angriffskrieg beeinflusst worden sind.<br></p>



<p>Die Wissenschaftlerinnen griffen für ihr Forschungsprojekt auf Daten des Eurobarometers zurück, die zwischen Februar und April 2022 bei über 26 000 EU-Bürger:innen (>15J., repräsentativ) erhoben wurden. Durch den großen Umfang sind die Forscherinnen anders als Kolleg:innen, die nur das Stimmungsbild an Russland angrenzender Länder erfassen konnten, in der Lage den Effekt des russischen Angriffskriegs auf die Meinung von EU-Bürger:innen aller Mitgliedsstaaten abzubilden.</p>


<div id="Was_ist_das_Innovative_an_eurer_Idee"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-96d090"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Mehr Unterstützung für EU</span></h2></div></div></div>


<p>Was sind nun die Ergebnisse der Studie? Sie zeigen, dass der Anteil von EU-Bürger:innen, die die EU unterstützen, seit der russischen Invasion gewachsen ist. Im Durchschnitt bewirkte der russische Angriff einen Anstieg von rund 4 Prozent, der sich in den Wochen nach der Invasion fortsetzte. Spannend ist, dass sich die Befürwortung der EU nicht nur in den Staaten vergrößert hat, die direkt an Russland angrenzen und somit am ehesten gefährdet sind, Russlands nächstes Angriffsziel zu werden. Stattdessen legt die Untersuchung offen, dass die Unterstützung gegenüber der EU über alle EU-Staaten hinweg seit Kriegsbeginn gewachsen ist.</p>


<div id="Was_ist_das_Innovative_an_eurer_Idee"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-ce1d82"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>&#8222;Rally around the flag&#8220;-Effekt: Stärkere Einigkeit durch regionale Konflikte</span></h2></div></div></div>


<p>Die Studie könnte somit als Beleg für den „rally around the flag“-Effekt betrachtet werden, bei dem regionale Konflikte eine stärkere Einigkeit innerhalb supranationaler Organisationen bewirken können. Dies belegen auch Theorien aus der Sozialidentitätsforschung, die besagen, dass externe Bedrohungen die Identitätsbildung einer Gruppe fördern (Tajfel and Turner, 1979; Hogg, 2016). Neben einer stärkeren Identifizierung als Europäer:in scheinen mehr Menschen die EU nun auch als wichtigen Sicherheitsakteur in konfliktreichen Zeiten zu betrachten.</p>


<div id="Was_ist_das_Innovative_an_eurer_Idee"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-b7386b"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Kritik aus den linken Reihen</span></h2></div></div></div>


<p>Während die generelle Zustimmung einerseits gestiegen ist, gibt es seit dem russisch-ukrainischen Krieg anderseits vermehrt kritische Stimmen linksorientierter Bürger:innen, die eigentlich als klassische Unterstützer:innen der EU gelten.<br>So führen beide Entwicklungen dazu, dass sich die ideologische Kluft zwischen linken und rechten Europäer:innen etwas reduziert hat. Grundsätzlich stellen die Forscherinnen fest, dass die Meinung gegenüber der EU stark abhängig von politischer Ideologie und dem Alter ist, wobei die jüngsten Menschen die meiste Zustimmung zeigen.</p>


<div id="Was_ist_das_Innovative_an_eurer_Idee"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-0f2855"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Öffentliche Meinung entscheidet über Fortbestehen der EU</span></h2></div></div></div>


<p>Da die öffentliche Meinung entscheidend für das Weiterbestehen supranationaler Organisationen wie die EU ist, ist es besonders wichtig die Einstellungen von EU-Bürger:innen regelmäßig zu untersuchen. Es scheint, als habe ein Krieg auf europäischem Boden für mehr Einigkeit unter der europäischen Bevölkerung gesorgt. Menschen haben erkannt, dass sie in Sachen Sicherheit stark von der EU profitieren und können sich eventuell mehr mit ihrem Status als EU-Bürger:in identifizieren.</p>



<p>Lesen Sie die gesamte Studie unter: <a href="https://www.cambridge.org/core/journals/political-science-research-and-methods/article/europeans-attitudes-toward-the-eu-following-russias-invasion-of-ukraine/752DE885B7430605BE746DE7D1F90751">Europeans’ attitudes toward the EU following Russia’s invasion of Ukraine | Political Science Research and Methods | Cambridge Core </a></p>



<p>Mehr Artikel zu aktuellen Projekten des GovLab: </p>



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		<title>Gender Gap: Junge Männer eher rechts?</title>
		<link>https://insights.humboldt-innovation.de/2025/04/08/junge-maenner-eher-rechts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[p690060]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HI:LIGHTS]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Evidenzbasierte Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt Governance Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://insights.humboldt-innovation.de/2025/07/17/living-your-best-life-embracing-a-vibrant-lifestyle-journey-2/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die politischen Haltungen zwischen jungen Männern und Frauen klaffen signifikant auseinander. Das zeigt die aktuelle Studie „The youth gender gap [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-3bf6bb"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="Wahlurne in die eine Hand einen Wahlzettel einwirft Das Bild wird durch einen Riss geteilt Auf der linken Seite ist ein Symbol fr das mnnliche Geschlecht auf der rechten Seite fr das weibliche"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/07/GovLab-Gender-Gap-900-x-500-px.png" /></div><figcaption class="ultp-image-caption"></figcaption></figure></div></div>


<p>Die politischen Haltungen zwischen jungen Männern und Frauen klaffen signifikant auseinander. Das zeigt die aktuelle Studie „The youth gender gap in support for the far right“ (2025) von Forscher:innen der Humboldt-Universität Berlin, Ðorđe Milosav und Heike Klüver, sowie Zachary Dickson, Sara B. Hobolt, Theresa Kuhn und Toni Rodon.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-953d2b"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Rechtsextreme Parteien verzeichnen nie dagewesenen Zuspruch unter jungen Wähler:innen</span></h2></div></div></div>


<p>Die Forscher:innen haben die Daten der European Election Studies (EES) 2024 ausgewertet, die rund 25.000 Wählerinnen und Wähler aus allen 27 EU-Mitgliedsstaaten umfassen. Das überraschende Ergebnis: Rechtsextreme Parteien verzeichnen einen bislang nie dagewesenen Zuspruch unter jungen Wählerinnen und Wählern. Während progressive Parteien seit jeher die junge Wählerschaft mobilisieren konnten, galt dies für rechte Parteien in der Geschichte der EU bislang als Ausnahme.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-e41de1"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Unter Unterstützer:innen der Rechten vor allem junge Männer</span></h2></div></div></div>


<p>Die denkwürdigste Erkenntnis des Forscher:innenteams aber ist, dass unter den jungen Unterstützern rechtsextremer Kräfte vor allem Männer vertreten sind. 21% aller Männer, die der jungen Alterskohorte (16-29 Jahre) angehören, befürworten rechte Parteien. In derselben Alterskohorte sind es im Vergleich dazu nur 14% der Frauen, die eine rechte Gesinnung aufweisen.<br>Die deskriptive Analyse der EES ergab, dass die politische Kluft zwischen den Geschlechtern vor allem durch große Einstellungsunterschiede zu erklären sind. Junge Frauen in Europa vertreten deutlich häufiger sozial progressive Sichtweisen als ihre männlichen Altersgenossen.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-86c058"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Politischer Gender Gap am stärksten in den Generationen Y und Z</span></h2></div></div></div>


<p>Darüber hinaus zeigen Modelle, die auf Alterskohorten der Wähler:innenschaft der Europawahlen von 1989 bis 2024 basieren, dass der Gender Gap bzgl. der Wahlentscheidung in den Generationen der Millennials und Generation Z besonders ausgeprägt ist. Bei den Baby Boomern sind die politischen Neigungen beispielsweise nahezu identisch. Auffällig ist auch, dass sich die Kluft innerhalb der Generation Z mit zunehmendem Alter immer schneller vergrößert. Dies erfolgt bei den Millennials gradueller.</p>



<p>Frühere Forschung zeigt, dass die politische Haltung sowie die erste Wahlentscheidung junger Menschen prägend für spätere Wahlmuster und politische Einstellungen im späteren Leben sind. Politikwissenschaftler Ðorđe Milosav erklärt dies so: „Junge Menschen sind in ihren jungen Jahren sehr beeinflussbar und die Tendenz besteht, dass sie die Gewohnheiten, die sie in dieser Zeit entwickeln, beibehalten. Sie wachsen außerdem unter dem Einfluss ihrer Familie, Freunde, Schule und Social Media auf und dies prägt ihre Art zu denken und ihr Verhalten. Demnach kann die erste Wahlentscheidung prägend für zukünftige Verhaltensweisen, und eben auch für Entscheidungen bei späteren Wahlen sein.“</p>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-385a43"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="Dr ore Milosav mit einem Zitat ber den Einfluss von Wahlentscheidungen in jungen Jahren auf zuknftige "  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/07/2025_04_GovLab_Social_Media_4zu5_Dorde-1-1.jpg" /></div><figcaption class="ultp-image-caption"></figcaption></figure></div></div>

<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-17e622"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Alterspanne 16-29 Jahre besonders bedeutsam für spätere Wahlgewohnheiten</span></h2></div></div></div>


<p>Wie junge Menschen der Alterskohorte 16-29 Jahre gewählt haben, kann daher weitreichende Implikationen für die Zukunft der europäischen Demokratien haben. Dennoch sei diese Alterspanne Milosav zufolge zwar ein besonders entscheidender Zeitraum für die initiale politische Sozialisierung, aber nicht die einzige Phase, in der sich politische Haltungen verändern können. So könnten z.B. bestimmte Lebenserfahrungen im späteren Leben, wie bspw. ein Jobverlust oder eine gescheiterte Ehe, zu politischem Umdenken führen.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-8176d4"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Erklärungen für den Youth Gender Gap</span></h2></div></div></div>


<p>Wird der Graben zwischen den Geschlechtern unter der jungen europäischen Bevölkerung immer größer? Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Lager wieder anzunähern?<br>Einblicke in die Ursachen könnten Faktoren geben, die die Unterstützung rechter Parteien positiv oder negativ beeinflussen. So wird deutlich, dass eine höhere Bildung, die Unterstützung der Ehe für alle und eine offene Haltung gegenüber verschiedenen Geschlechterrollen mit einer geringeren Neigung verbunden sind, rechtsextreme Parteien zu wählen. Im Gegensatz dazu stehen die Priorisierung von ökonomischem Wachstum über Klimapolitik sowie die Befürwortung autoritärer Werte in positiver Korrelation zur Wahlentscheidung für das rechte Spektrum.<br>Überraschenderweise zeigt sich, dass die Einstellung zu Migration keinen signifikanten Zusammenhang mit der Wahlentscheidung für rechte Parteien aufweist. Allerdings steht die Befürwortung einer restriktiveren Migrationspolitik in einem klaren, positiven Zusammenhang mit der Unterstützung rechter Parteien.<br>Die Forscher:innen kommen zu dem Schluss, dass die Kluft zwischen den Geschlechtern auch durch unterschiedliche Wertehaltungen und den sozioökonomischen Hintergrund bedingt ist – und nicht allein durch das Geschlecht. Sie sehen dieses Auseinanderdriften der politischen Lager eher als ein generationales Phänomen.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-60c916"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Das Problem der Second-Order-Elections</span></h2></div></div></div>


<p>Zudem betrachten sie die Europawahlen als sogenannte „Second-Order Elections“ (Dinas &amp; Riera, 2018), bei denen Wähler:innen oft ihre Unzufriedenheit ausdrücken und nicht unbedingt ihr Verhalten bei nationalen Wahlen widerspiegeln. Allerdings zeigt Schulte-Cloos (2018), dass rechte Parteien von gesteigerter Sichtbarkeit in Europawahlen bei nationalen Wahlen profitieren. Somit ist diese Studie eine wichtige Basis für die Vorhersage politischer Trends und sollte nicht vernachlässigt werden.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-549af7"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Gesellschaftliche Auswirkungen des Youth Gender Gaps</span></h2></div></div></div>


<p>Milosav et al. (2025) weisen neben der Prognose eines weiteren Aufschwungs rechter Parteien in Europa auch auf die gesellschaftlichen Implikationen hin: Die ideologische Diskrepanz zwischen den Geschlechtern ist eng an Geschlechter- und Sexualitätsthemen geknüpft und birgt gesteigertes Konfliktpotenzial zwischen den Geschlechtern im Datingkontext und auf der Ebene persönlicher Beziehungen generell. Wenn die Partner:innenwahl aufgrund extremer politischer Unstimmigkeiten stark beeinträchtigt ist, kann dies zu mehr Einsamkeit, geringeren Geburtenraten und einem Anstieg von Scheidungsraten führen (Milosav et al. 2025).</p>



<p>Europa steht vor herausfordernden Jahrzehnten, in denen es darum geht, der politischen Polarisierung entgegenzuwirken, um mehr Einigung zu erreichen. Sozioökonomische und geschlechtliche Ungleichheitsdimensionen müssen adressiert und Männlichkeit überdacht werden.</p>



<p>Die gesamte Studie ist auf der Website des Humboldt Governance Lab zu lesen, das unter der Leitung von Heike Klüver steht. Das Governance Lab hat es sich zur Aufgabe gemacht, Entscheidungsträger:innen aus Politik und Wirtschaft sowie der Zivilgesellschaft neueste relevante politikwissenschaftliche Forschungserkenntnisse niederschwellig zur Verfügung zu stellen.</p>



<p>Hier geht’s zur Studie: <a href="https://hu-govlab.de/gender-gap-im-wahlverhalten/">Jung, männlich, rechts? Gender Gap unter jungen Wähler*innen &#8211; HUMBOLDT-GOV.LAB</a></p>



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<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-960d57"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-opacity"><a href="https://hu-govlab.de/" target="_blank"><img decoding="async"  class="ultp-image ultp-light-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_web.png" /><img decoding="async"  class="ultp-image inactive  ultp-dark-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_WEB_weiss.png" /></a></div></figure></div></div>


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		<title>Extremwetter – Treiber für Klimaschutz?</title>
		<link>https://insights.humboldt-innovation.de/2025/03/18/bedrohung-eint-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[p690060]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 12:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HI:LIGHTS]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt Governance Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Warnungen der Wissenschaft sind laut: Die Klimakatastrophe entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit. 2023 wurde ein Temperaturanstieg von 1,5 Grad [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full" style="margin-top:0;margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--60)"><a href="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Hu-govlab_extremwetter_beitragsbild-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1100" height="733" src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Hu-govlab_extremwetter_beitragsbild-1.jpg" alt="Eine Straße steht unter Wasser. Ein Mann versucht, sein Auto von der überfluteten Straße zu schieben." class="wp-image-1326" style="box-shadow:none" srcset="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Hu-govlab_extremwetter_beitragsbild-1.jpg 1100w, https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Hu-govlab_extremwetter_beitragsbild-1-300x200.jpg 300w, https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Hu-govlab_extremwetter_beitragsbild-1-1024x682.jpg 1024w, https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Hu-govlab_extremwetter_beitragsbild-1-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">(c) Sveta K., Pexels</figcaption></figure>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-3a08df"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Extremwettereignisse in Zukunft immer häufiger</span></h2></div></div></div>


<p>Die Warnungen der Wissenschaft sind laut: Die Klimakatastrophe entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit. 2023 wurde ein Temperaturanstieg von 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum Zeitraum 1850 bis 1900 festgestellt. Laut Wissenschaft werden diese 1,5 Grad in den nächsten Jahren übertroffen werden. Extremwetterereignisse wie lange Dürrephasen, Stürme, Starkregen sowie Überschwemmungen werden immer häufiger, auch in Deutschland.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-b08b07"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Aktuelle klimapolitische Maßnahmen ungenügend</span></h2></div></div></div>


<p>Weiterhin leben wir jedoch in einer Gesellschaft, deren Energiequellen weitestgehend fossil sind und so den Klimawandel weiter anheizt (Diekmann, 2024).</p>



<p>Aktuelle klimapolitische Maßnahmen reichen nicht aus, um die verheerenden Entwicklungen einzudämmen. Zivilbevölkerung sowie Politiker:innen begegnen dem Thema oft mit kognitiver Dissonanz, demnach gar nicht. Fakt ist, die Politik schenkt dem existenziellen Thema oft nicht die nötige Aufmerksamkeit (Hiss, 2021).</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-970211"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Studie: Steigern Extremwetterereignisse politische Aufmerksamkeit ggü. Klimaschutz?</span></h2></div></div></div>


<p>Wissenschaftler:innen des Humboldt Governance Lab haben sich gefragt, ob Extremwetterereignisse dazu führen, dass sich europäische Parteien der Notwendigkeit klimapolitischer Führung bewusster werden und ihre politische Agenda entsprechend anpassen. In der Studie „Extreme weather events do not increase political parties‘ environmental attention“ (2024) sind die Forscher:innen Wappenhans, Valentim, Klüver et al. dieser Frage nachgegangen und haben getestet, ob extreme Wetterereignisse zu einer Verstärkung umweltpolitischen Handelns und Kommunikation führt.</p>



<p>Dazu analysierte das Forscher:innenteam 260 000 Pressemitteilungen 68 politischer Parteien aus neun EU-Ländern, die diese zwischen 2010 und 2020 veröffentlicht hatten. Den Fokus legten die Wissenschaftler:innen dabei auf die Veröffentlichungen zum Thema Umwelt. Die Anzahl der Pressemitteilungen nahmen die Forscher:innen als Maß für den Grad der Aufmerksamkeit, den Politiker:innen Umweltthemen schenken. Ob ein Extremwetterereignis stattgefunden hatte, legten die Forscher:innen mithilfe von Daten zu Stürmen, Fluten, Waldbränden und Temperaturexzessen fest.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-c78e57"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Ergebnisse der Studie alarmierend</span></h2></div></div></div>


<p>Die Ergebnisse der Studie sind alarmierend: Extremwetterereignisse, die oft viele Opfer kosten, bewirken keinen signifikanten Anstieg parteipolitischer Aufmerksamkeit gegenüber Umweltthemen. Allein Grüne Parteien bilden eine Ausnahme, indem sie zumindest in der Woche des Ereignisses vermehrt darüber kommunizieren. Jedoch reduzieren sie dies eine Woche später wieder.</p>



<p>Nicht nur die niedrige Frequenz, mit der Parteien sich mit klimapolitischen Fragen auseinandersetzen, lässt einen mit Stirnrunzeln zurück. Auch der kommunikative Fokus im Kontext von Umweltkatastrophen ist fragwürdig: Bei Extremwetterevents wird meist nicht der Auslöser, der Klimawandel, thematisiert, sondern vornehmlich Informationen, die der Bevölkerung Erleichterung verschaffen sollen.</p>



<p>In der Studie der HU-Wissenschaftler:innen wird deutlich, dass politische Parteien aus Europa Umweltthemen nicht priorisieren. Sogar dann nicht, wenn die Folgen des Extremwetterereignisses besonders verheerend waren.</p>



<p>Wenigstens zeigt Wahlverhalten der Bevölkerung nach Umweltkatastrophen, dass diese ihre Entscheidung beeinflussen, auch wenn sich der Einfluss im moderaten Bereich verhält.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-97f630"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Politiker:innen unterschätzen Wichtigkeit des Themas für Bevölkerung</span></h2></div></div></div>


<p>Dennoch deutet dieses Verhalten darauf hin, dass Umweltschutz für die Bevölkerung von Bedeutung ist. So könnte dies ein Anreiz für Parteien sein, Klimathemen mehr in den Fokus zu rücken. Die Forscher:innen vermuten, dass Politiker:innen das Unterstützungspotenzial in der Bevölkerung für derartige Themen unterschätzen. Untersuchungen zu Parteien in Großbritannien zeigen z.B., dass Parteien durch die Diskussion von Klimathemen verstärkt Wähler:innen für sich gewinnen können. Dieses Phänomen ließe sich vermutlich auch auf andere europäische Länder übertragen, während dies in den USA nicht der Fall ist.</p>



<p>Nichtsdestotrotz sind die klimapolitischen Maßnahmen in Europa immer noch unzureichend und bestürzend, wenn man bedenkt, dass Europa ein Kontinent ist, dessen Bevölkerung bereits seit Dekaden für Umweltthemen sensibilisiert wird und demnach ein höheres Bewusstsein für klimapolitisches Leadership zu erwarten gewesen wäre.</p>



<p>Quellen:</p>



<p><a href="https://www.nature.com/articles/s41558-024-02024-z">Extreme weather events do not increase political parties’ environmental attention | Nature Climate Change</a></p>



<p>Hiss, D. (2021, July). Hitze, Extremwetter und kognitive Dissonanz. In&nbsp;<em>Climate Action-Psychologie der Klimakrise</em> (pp. 141-158). Psychosozial-Verlag. (<a href="https://www.nomos-elibrary.de/de/10.30820/9783837978018-141.pdf">9783837978018-141.pdf).&nbsp;</a></p>



<p>Diekmann, A. (2024).&nbsp;<em>Klimakrise</em>. Nomos Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG. (<a href="https://www.nomos-elibrary.de/de/10.5771/9783748940944-11/einleitung?page=1">Einleitung – Nomos eLibrary</a>)</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-673dca"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-opacity"><a href="https://hu-govlab.de/" target="_blank"><img decoding="async"  class="ultp-image ultp-light-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_web.png" /><img decoding="async"  class="ultp-image inactive  ultp-dark-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_WEB_weiss.png" /></a></div></figure></div></div>


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</div></div>
</div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insights.humboldt-innovation.de/2025/03/18/bedrohung-eint-2/">Extremwetter – Treiber für Klimaschutz?</a> erschien zuerst auf <a href="https://insights.humboldt-innovation.de">Humboldt-Innovation Insights</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einkommenskluft und Populismus</title>
		<link>https://insights.humboldt-innovation.de/2025/02/27/einkommensungleichheit-und-populismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophie Wilhelm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 13:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HI:LIGHTS]]></category>
		<category><![CDATA[Evidenzbasierte Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt Governance Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://insights.humboldt-innovation.de/?p=2853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine im Jahr 2021 erschienene Studie der Forscher:innen Heike Klüver, Johannes Giesecke und Lukas Stoetzer, die im Humboldt Governance-Lab aufgeführt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insights.humboldt-innovation.de/2025/02/27/einkommensungleichheit-und-populismus/">Einkommenskluft und Populismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://insights.humboldt-innovation.de">Humboldt-Innovation Insights</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-8b1557"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="GovLab Einkommensungleichheit und Populismus"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/GovLab-Einkommensungleichheit-und-Populismus.png" /></div><figcaption class="ultp-image-caption"></figcaption></figure></div></div>


<p>Eine im Jahr 2021 erschienene Studie der Forscher:innen Heike Klüver, Johannes Giesecke und Lukas Stoetzer, die im Humboldt Governance-Lab aufgeführt wird, beschäftigt sich mit der Frage, <a href="https://hu-govlab.de/wie-wirkt-sich-die-einkommensungleichheit-auf-die-unterstuetzung-fuer-populistische-parteien-aus/">warum wir in Europa seit über einem Jahrzehnt mit dem rasanten Aufschwung rechtspopulistischer Parteien konfrontiert sind</a>.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-cb5190"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Einkommensungleichheit fördert Wahlerfolg populistischer Parteien</span></h2></div></div></div>


<p>Das Forscher:innenteam rund um Prof. Heike Klüver belegt, dass Einkommensungleichheit den Wahlerfolg populistischer Parteien in Europa fördert. So hat die wachsende Einkommensungleichheit in Europa innerhalb der letzten Jahrzehnte erheblich zum Erfolg von Populist:innen beigetragen, die ein antagonistisches Gesellschaftsbild mit den „einfachen Leuten“ auf der einen Seite und der „korrupten Elite“ auf der anderen Seite vertreten und den direkten Willen der Bürger:innen umsetzen möchten.</p>



<p>Aktuelle Beispiele sind die FPÖ in Österreich oder die AfD in Deutschland. Derartige Parteien fallen insbesondere mit ihrer Sündenbock-Rhetorik auf, bei der sie die Elite, namentlich die etablierten Parteien, und im Falle von rechtspopulistischen Parteien vor allem nicht-europäische Migrant:innen und weitere marginalisierte Gruppierungen, wie z.B. Homosexuelle, für gesellschaftliche Problemlagen verantwortlich machen.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-4414a1"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Verschärfung gesellschaftlicher Missstände als fruchtbarer Boden für Populist:innen</span></h2></div></div></div>


<p>Die zunehmende Einkommensungleichheit trägt maßgeblich zur Verschärfung gesellschaftlicher Problemlagen bei und schafft damit einen fruchtbaren Boden für populistische Kräfte. Diese reagieren auf die sozialen Spannungen oft mit einfachen, unterkomplexen Lösungsansätzen, wie etwa der Forderung nach Abschiebungen von Migrant:innen, die fälschlicherweise als Verursacher:innen der Missstände dargestellt werden. Auf diese Weise gelingt es ihnen, verunsicherte Bürger:innen oder solche mit rechtsextremen Tendenzen für ihre Parteien zu gewinnen.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-9568e2"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Einkommensungleichheit mit diversen Faktoren verknüpft</span></h2></div></div></div>


<p>Darüber hinaus ist Einkommensungleichheit den HU-Forscher:innen zufolge eng mit Faktoren wie Einkommensunsicherheit, einem Mangel an Vertrauen in politische Eliten sowie dem Ausmaß sozialer Integration verknüpft. Diese Elemente erklären jedoch nur teilweise, wie Einkommensungleichheit den Aufstieg (rechts-)populistischer Kräfte begünstigen kann.</p>



<p>Eine detaillierte Untersuchung der bisherigen Studien zeigt, dass der jeweilige Einfluss dieser Faktoren auf den Erfolg von (rechts-)populistischen Bewegungen noch immer nicht eindeutig zu bestimmen ist. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass das Vertrauen der Bürger:innen in politische Eliten einen besonders starken Einfluss auf ihre Neigung hat, populistischen Parteien ihre Unterstützung zu geben.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-9b49c5"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Alternativtheorie: Kulturelle Veränderungen verursachen Aufstieg der Rechten</span></h2></div></div></div>


<p>Dies lässt darauf schließen, dass der Zusammenhang zwischen Einkommensungleichheit und Populismus nicht ausschließlich durch ökonomische Faktoren zu erklären ist. Vielmehr wird in der wissenschaftlichen Literatur zunehmend die Frage aufgeworfen, ob nicht kulturelle Veränderungen, wie ein Wandel in den gesellschaftlichen Werten, eine ebenso große Rolle beim Aufstieg rechtspopulistischer Parteien spielen.</p>



<p>Das Policy Lab Humboldt Governance-Lab der Humboldt-Universität zu Berlin wurde von Wissenschaftler:innen ins Leben gerufen, um der breiten Öffentlichkeit neueste Forschungsergebnisse aus den Politikwissenschaften leicht verständlich zugänglich zu machen und so Brücken zwischen Wissenschaft und Politik sowie Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu schlagen.</p>



<p>Verschiedenste Forschungsprojekte zu aktuellen politischen Phänomenen sind jederzeit auf der Plattform einsehbar und liefern wertvolle Erkenntnisse, die beispielsweise Politiker:innen als Entscheidungshilfe dienen können.</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-a46dd7"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-opacity"><a href="https://hu-govlab.de/" target="_blank"><img decoding="async"  class="ultp-image ultp-light-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_web.png" /><img decoding="async"  class="ultp-image inactive  ultp-dark-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_WEB_weiss.png" /></a></div></figure></div></div>


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</div></div>
</div>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Humboldt-Governance Lab: Wissenschaft für bessere Politik</title>
		<link>https://insights.humboldt-innovation.de/2024/12/18/humboldt-governance-lab-wissenschaft-fuer-bessere-politik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[p690060]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HI:LIGHTS]]></category>
		<category><![CDATA[Evidenzbasierte Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt Governance Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://insights.humboldt-innovation.de/2025/07/17/your-extraordinary-lifestyle-and-unleash-your-inner-hero-journey/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Klimawandel, Rechtsruck in Europa, die Auswirkungen der Pandemie und der demografische Wandel stellen Politik [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://insights.humboldt-innovation.de/2024/12/18/humboldt-governance-lab-wissenschaft-fuer-bessere-politik/">Humboldt-Governance Lab: Wissenschaft für bessere Politik</a> erschien zuerst auf <a href="https://insights.humboldt-innovation.de">Humboldt-Innovation Insights</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Klimawandel, Rechtsruck in Europa, die Auswirkungen der Pandemie und der demografische Wandel stellen Politik und Demokratie auf die Probe. Entscheidungen müssen oft unter großem Zeitdruck getroffen werden. Die Kluft zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischem Handeln ist mitunter groß. Genau hier setzt das <a href="https://hu-govlab.de/">Humboldt-Governance Lab</a> an. Es soll helfen, wissenschaftliche Forschung für die Politik zugänglich zu machen und gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Lösungen zu entwickeln. Gegründet wurde das Lab von Heike Klüver, HU-Professorin und Leiterin des Lehrbereichs Politisches Verhalten im Vergleich. Die Gründerin betont:</p>



<div class="wp-block-ultimate-post-wrapper ultp-block-8e5701"><div class="ultp-wrapper-block">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="border-top-style:none;border-top-width:0px;border-right-style:none;border-right-width:0px;border-bottom-style:none;border-bottom-width:0px;border-left-color:#acff00;border-left-width:5px"><div  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-a1b8cf"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><p class="ultp-heading-inner"><span>„Mehr denn je brauchen wir ein Policy Lab, das evidenzbasierte Entscheidungen unterstützt und gleichzeitig die Effektivität politischer Maßnahmen wissenschaftlich evaluiert.“</span></p></div></div></div></blockquote>
</div></div>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-4b5e42 aligncenter"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-none"><img decoding="async"  class="ultp-image"  alt="Portrait von Prof Dr Heike Klver"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/07/heike-kluever-hu-govlab-kl.jpg" /></div><figcaption class="ultp-image-caption">Prof. Dr. Heike Klüver</figcaption></figure></div></div>

<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-86fd1f"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Drei zentrale Funktionen des Humboldt-Governance Lab</span></h2></div></div></div>


<p>Das Humboldt Governance Lab hat drei Hauptaufgaben: Erstens macht es aktuelle Forschungsergebnisse für Entscheidungsträger:innen und Journalist:innen zugänglich. Ziel ist es, politische Prozesse und Debatten durch fundierte Informationen zu bereichern. Zweitens fördert das Lab den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft. Es soll den Austausch über drängende gesellschaftliche Themen erleichtern. Drittens arbeitet das Lab gemeinsam mit politischen Akteuren an der Entwicklung und Überprüfung neuer politischer Maßnahmen. So entstehen konkrete, wissenschaftlich fundierte Lösungen für aktuelle Herausforderungen.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-c5c19a"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Öffentliche Forschung für bessere Entscheidungen</span></h2></div></div></div>


<p>Die öffentliche Zugänglichkeit von Forschung ist ein zentrales Anliegen des Labs. Forschungsergebnisse dürfen nicht in der akademischen Welt hängen bleiben, sie sollen die Basis für politische Entscheidungen und öffentliche Debatten bilden. Eine informierte Gesellschaft kann zu besseren politischen Ergebnissen führen. Das Humboldt Governance Lab möchte genau diesen Austausch fördern.</p>


<div id="Was_ist_eure_Vision_fr_die_Zukunft_eurer_Branche"  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-883345"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><h2 class="ultp-heading-inner"><span>Wissenschaftskommunikation in Deutschland</span></h2></div></div></div>


<p>Die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ist in Deutschland noch ausbaufähig. Besonders die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig evidenzbasierte Informationen sind – aber auch, wie gefährlich Fehlinformationen sein können.</p>



<div class="wp-block-ultimate-post-wrapper ultp-block-3e838e"><div class="ultp-wrapper-block">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="border-top-style:none;border-top-width:0px;border-right-style:none;border-right-width:0px;border-bottom-style:none;border-bottom-width:0px;border-left-color:#acff00;border-left-width:5px"><div  class="wp-block-ultimate-post-heading ultp-block-d4653d"><div class="ultp-block-wrapper"><div class="ultp-heading-wrap ultp-heading-style1 ultp-heading-left"><p class="ultp-heading-inner"><span>„In den Sozialwissenschaften verschwimmt manchmal die Grenze zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und persönlichen Meinungen“,</span></p></div></div></div></blockquote>
</div></div>



<p>gibt die Gründerin zu bedenken. Hier müsse die Wissenschaft klarer kommunizieren, was durch empirische Daten gestützt ist und was persönliche Interpretation bleibt. Missverständnisse in diesem Bereich könnten sonst zu politischen Fehlentscheidungen führen.</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div  class="wp-block-ultimate-post-image ultp-block-f17047"><div class="ultp-block-wrapper"><figure class="ultp-image-block-wrapper"><div class="ultp-image-block ultp-image-block-opacity"><a href="https://hu-govlab.de/" target="_blank"><img decoding="async"  class="ultp-image ultp-light-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_web.png" /><img decoding="async"  class="ultp-image inactive  ultp-dark-image-block "  alt="Humboldt Governance Lab Logo"  src="https://insights.humboldt-innovation.de/wp-content/uploads/2025/08/Humboldt_Governance_Lab_Logo_WEB_weiss.png" /></a></div></figure></div></div>


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<a class="wp-block-ultimate-post-button ultp-block-fd5832 ultp-button-layout1" href="https://hu-govlab.de/" target="_blank" rel="noopener"><div class="ultp-btnIcon-wrap"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 32.6 32.6"><path stroke="rgba(0,0,0,0)" stroke-miterlimit="10" d="M28 30.05V7.5l-24 24a2.05 2.05 0 1 1-2.9-2.9l24-24H2.551a2.05 2.05 0 1 1 0-4.1H32.1V30.05a2.05 2.05 0 1 1-4.1 0Z"></path></svg></div><div class="ultp-button-text">https://hu-govlab.de</div></a>
</div></div>
</div>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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