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KW 20: Prof. Akbik als Redner bei HUG, Deutsche Delegation beim DWIH São Paulo

Prof. Alan Akbik als Redner bei KI-Event der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft

Alan Akbik, Professor für Maschinelles Lernen an der HU, war auf der Veranstaltung „Quo Vadis Deutsche KI: Wie Maschinen effizient Sprache lernen?“ der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft als Redner zu Gast, die am 11. Mai 2026 im Emil-Fischer-Hörsaal stattfand. In seinem Vortrag legte Akbik den Fokus auf die Funktionsweise von Sprachmodellen und die Gründe für ihre enorme Ressourcenintensität. Dadurch war es bisher hauptsächlich großen Tech-Unternehmen aus den USA und China möglich, derartige Systeme zu entwickeln. Mit dem an der HU entwickelten Sprachmodell „BOLDT“ zeigte Akbik eine Alternative auf, die mit merklich weniger Modellparametern auskommt. Dass sie dennoch leistungsfähig bleibt, demonstrierte er live. Gäste hatten nach Vortragsende die Möglichkeit, Fragen zu stellen und kamen abschließend bei Häppchen und Getränken zum Austausch zusammen.

Science & Startup zu Besuch beim DWIH São Paulo

Mitte Mai 2026 stattete eine Delegation bestehend aus Vertreter:innen deutscher Innovationshubs, darunter auch Katharina Heinrich von Science & Startups, den wichtigsten Forschungs- und Innovationsinstituten von São Paulo einen Besuch ab. Zudem wirkten sie als Panelist:innen im Talk „From Science to Startup: Ecosystem Perspectives from Brazil and Germany“ mit, der im Rahmen der Innovation Week von São Paulo stattfand und um die Frage kreiste, was institutionell und kulturell nötig ist, um wissenschaftliche Forschung in ein erfolgreiches Unternehmen umzuwandeln. Dabei beleuchteten die Panelist:innen das Thema aus verschiedenen Perspektiven und verglichen die Ökosysteme in Deutschland und Brasilien. Die Diskussion zeigte, dass die Zusammenarbeit beider Länder im Bereich der wissenschaftsbasierten Innovation eine hohe Priorität hat. Das Zusammentreffen deutscher und brasilianischer Akteur:innen war dem Deutschen Zentrum für Forschung und Innovation (DWIH) São Paulo zu verdanken, das die Reise organisiert hatte. 2012 hatte das Auswärtige Amt das DWIH gegründet. Nun gehört es zum Netzwerk der Wissenschafts- und Innovationszentren, das der DAAD koordiniert.

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